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Ostern mal ganz anders…

Es ist Karsamstag und die Ostertage stehen vor der Tür. Es fühlt sich mega unwirklich an. Wir sind seit Ewigkeiten für uns alleine. Das ist kein Ostern für uns dieses Jahr. Wir sehen unsere Tochter und ihre kleine Familie nur von weitem. Aber es ist eben nicht zu ändern… ich hadere etwas damit.

Normalerweise ist das so gar nicht meine Art mit etwas zu hadern. Aber meine Emotionen sind… ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll… sehr nah am Wasser gebaut? Ja so könnte man es sagen. Mir fehlt die Umarmung von meiner Tochter, mir fehlt es meinen Enkel auf den Arm zu nehmen und mit ihm zu spielen. Jede Berührung fehlt mir. Diese emotionale Distanz macht mich fertig.

Und dann kommt Ostern und man kann diese Tage nicht, wie gewohnt, gemeinsam verbringen.

Und nebenan sitzt eine Gruppe Menschen zusammen und grillen und machen Gaudi. Und dann frag ich mich was da schief läuft. Wir halten uns an das was vorgeschrieben wird. Und wenn ich dann das sehe und höre, bekomme ich noch mehr Sehnsucht und verstehe grad mal nix mehr. Wisst ihr was ich meine?

Oh man. Was für ein Jammerpost. Aber jetzt genug davon. Denn trotzdem ist Ostern und wir machen es uns schön. Auch zu zweit kann man das gut. Und das Wetter spielt ja schließlich auch mit.

Dennoch musste ich meiner emotionalen Seite mal Luft machen und sagen wie sehr wir unsere Familie vermissen. Und nicht nur die, auch unsere liebsten und engsten Freunde vermissen wir.

Wir schmeißen jetzt den Grill an und wir wünschen euch allen von Herzen, und gerade wegen der Krise, ein schönes Osterfest. Macht das Beste daraus. Was anderes bleibt uns ja auch nicht übrig. Zum Glück gibt es das Internet und man kann Videotelefonie machen.

Habt’s fein und

#gebtachtaufeuch

Eure Mary 🌹

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