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Mein Leben leben

So gut und witzig wie es eben geht!

đ™ƒđ™–đ™Ąđ™Ąđ™€ ihr Lieben đŸ„°

… und das jeden Tag aufs Neue. Das ist nicht immer einfach. Mein Mann und ich haben uns gestern ĂŒber meine Situation unterhalten. Über unsere Situation… es ist ja nicht nur meine.

Uns wurde mal wieder klar, wo wir eigentlich gerade und jetzt stehen. Dabei hab ich erkannt, dass ich seit gestern, gerade mal 4 Wochen aus dem KH zuhause bin. Und morgen vor 5 Wochen am Kopf operiert wurde. Man vergisst das so schnell und denkt, alles mĂŒsste ja jetzt wieder normal sein.

Aber das ist es nicht und genau das wurde uns gestern wieder bewusst. Was ist denn schon normal, kommt natĂŒrlich noch dazu!

Ich hatte eine Bewegung gemacht, die fĂŒr meinen Kopf unmöglich war und ich daraufhin einen wahnsinnigen Druck in den Kopf bekam. Der legte sich nur langsam bis gar nicht.

Mein Mann musste aber irgendwann schlafen gehen, weil FrĂŒhschicht, und ich traute mich nicht ins Bett zu gehen. Ich hatte Angst, dass ich nicht mehr aufwache. Das hatte ich so noch nie. đŸ„ș

Fazit: ich muss lernen noch viel mehr und besser auf mich acht zu geben. Die haben mir in meinem Kopf rumgewuhlt und das muss ja auch erst mal alles abheilen. Und die Bestrahlungen auf diese Stelle, mit 5 Gy pro Sitzung, ist auch kein Pappenstiel! Insgesamt 6 Sitzungen, 30 Gy auf meinen Kopf 😳đŸ„șđŸ€Ș

Kein Wunder, dass ich so verrĂŒckt bin đŸ€Ł

Aber das war ich vorher auch schon!

Ich muss lernen, dass das neue normal, eben das neue normal ist. Vielleicht gibt es fĂŒr mich kein, es wird wieder das alte normal. Es wird wieder besser, aber ganz gut? Ok… die Hoffnung stirbt zuletzt. Die lass ich mir auch nicht nehmen. Aber vielleicht will ich das alte normal auch gar nicht mehr zurĂŒck?!

Ich lasse jeden Gedanken zu und drehe und wende ihn und schaue ihn mir von allen Seiten an, und sehe einfach was aus allem wird. Mehr kann ich eh nicht machen.

Langsam machen, auf mich acht geben, lernen was geht und nicht geht, meine Launenhaftigkeit akzeptieren, die seit der OP arg schwankt, jeden Tag ein wenig bewegen, auch mit meiner #rennsemmel und dann wird alles schon wieder seinen Weg finden. Aber es ist nicht einfach und an manchen Tagen fÀllt es einem eben schwerer als an anderen Tagen.

Ich bin dankbar, das ich das alles ĂŒberhaupt erleben darf, dass ich dabei sein darf, wenn mein Enkel mit mir spielen möchte, wenn meine Tochter nen Kaffee mit mir trinken möchte, oder mein Mann mit mir einen ruhigen Nachmittag und Abend verbringen möchte. All das sind fĂŒr mich GlĂŒcksmomente.

Ich fange sie auf, schließe sie in mein Herz ein, und erfreue mich immer wieder daran. Jetzt gerade beim Schreiben, trage ich ein LĂ€cheln in meinem Gesicht. Und genau so sollte es sein. Das ist es worum es geht.

GlĂŒcklich sein und jeden kostbaren Moment im Leben genießen und mitnehmen…

gebtachtaufeuch

Eure Mary

Ein Kommentar

  • elathe1967

    Meine sĂŒĂŸe Mary, gib unbedingt auf dich acht und hör auf deinen Körper. Wir zwei wollen uns doch unbedingt bald wieder in die Arme nehmen. GrĂŒĂŸle Ela

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