Reha-Tagebuch

Reha-Fazit

Hallo ihr Lieben 💞

Die Koffer sind gepackt. 3 Wochen Reha neigen sich dem Ende zu. Ich gehe mit einem weinenden Auge, weil ich das Meer vermissen werde, meine Heilquelle, und mit einem lachenden Auge, weil ich mich auf Zuhause freue, auf meinen Herzmann, meine Tochter mit Partner und Enkel, Mama, meine eigenen 4 Wände! 🥰

3 Wochen von Zuhauses weg, was hat das mit mir gemacht?

Ganz viel. Zum einen war ich froh, mal aus meinem gewohnten Umfeld rauszukommen und mal wieder was anders zu sehen, weil dieses Jahr einfach ein sehr anstrengendes Jahr war. Mit mehr Tiefen statt Höhen! Ich musste mal wieder an mich denken, etwas für mich, für meinen Körper, Geist und Seele, tun, damit ich wieder mehr zu mir selber finden kann.

Ich habe hier einige Anregungen gefunden, die ich Zuhause umsetzen möchte. Zb Meditieren und Yoga! Das ist so entspannend gewesen, dass ich gefallen daran gefunden habe. Ich werde mir zuhause Termine setzen, wann ich Yoga mache. Genau wie beim Tanzen. Das sollte mir helfen, einen etwas strukturierteren Tag zu leben.

Oder auch Wahrnehmungstraining. Dazu lass ich mir was einfallen, es gibt mehrere Anregungen, die ich zum stimulieren meiner Nerven machen kann.

Ich habe gemerkt, dass ich mehr Ruhe brauche. So egoistisch das klingen mag, ist es aber nicht. Nur wenn ich mich gut fühle, kann ich für meine Liebsten da sein. Und nur dann geht es ihnen auch gut. Es nützt niemandem was, wenn ich keine Kraft habe, oder müde bin, denn dann geht nix mehr. Weder für mich, noch für sie. Meine Liebsten müssen, genau wie ich, lernen, dass ich mir diese Auszeiten einfach nehmen muss, damit ich für sie da sein kann.

Diese Auszeit hier in der Reha, hat mir persönlich sehr gut getan. Auch wenn es jetzt Zeit ist, hier die Segel zu streichen und zu meiner Familie zu fahren.

Ich habe diesen Abstand, auch wenn es jetzt böse klingen mag, ist aber nicht so gemeint, einfach mal gebraucht. Abstand zu allem, was zuhause ist, Abstand von meinen Gedanken zuhause, Abstand zu meiner Krankheit, die am meisten ja zuhause stattfindet. Ja die Krankheit war auch hier, aber es fühlte sich anders an. Ich konnte mal loslassen, mal wieder mehr zu mir selber finden, Zeit für mich finden, für mich und meine Seele zu pflegen.

Dass mein Körper nach wie vor hier auf Hochtouren lief, und keine Erholung als solches fand, eher noch mehr leisten musste als zuhause, war den Anwendungen geschuldet. Zeigt mir aber, dass er nicht im Stande ist, mehr zu leisten. Die Medis setzen ihm zu sehr zu. Ich kann nur versuchen ihn da zu halten wo er ist, damit er nicht noch weiter abbaut. Das ist mein Ziel. Hier bin ich desöfteren über meinen Zenit gegangen und hab auch prompt die Quittung dafür bekommen. Aber das war gut, so weiß ich, wo ich dran bin, weiß, dass ich nach wie vor richtig liege, wenn ich auf meinen Körper höre! Denn er redet mir mir, er sagt mir, was er kann und was nicht.

Mein Fazit!

Für mich war es wichtig hier gewesen zu sein! Die Reha hat in zweierlei Hinsicht für mich gut getan. Zum einen für meine Seele, das Meer hat heilende Kraft, das Meer hat meine Seele geküsst und die extreme schwere einfach mitgenommen. Meine Seele hat ein Stück Heilung erfahren, konnte Kraft tanken! Und so kann es bleiben, oder noch besser werden.

Mein Körper hat zwar keine Kraft als solches dazu gewonnen, aber auch für ihn war es wichtig einige Erfahrungen zu machen. Ich weiß, dass ich alles gegeben hab und dass eben nicht mehr drin ist. Von daher ist alles gut so wie es ist.

Jetzt darf es nachhause gehen. Zu meinen Liebsten! Und die Freude ist groß! 🙃

Morgen gehts los. 9:07 fährt mein Zug ab Westerland. 11,5 std Zugfahrt, 3x umsteigen, in der Hoffnung, dass es keine Verspätungen gibt. Wir werden sehen.

Ich wünsche euch allen eine schöne restliche Adventswoche. Ich freue mich darauf, zuhause alles schön weihnachtlich herzurichten. Habt es fein.

#gebtachtaufeuch

Eure Mary 🌹

2 Kommentare

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