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Angst…

Hallo ihr Lieben đŸ€”

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Mein Gesicht spricht BĂ€nde!

Kurz nachdem ich beim (Vertretungs-) Onkologen raus bin. Meine Blutwerte sind leider fĂŒr den A…! Leukos etwas zu tief, und die Granulotyten viel zu tief. Das bedeutet fĂŒr mich #akuteinfektionsgefahr! Und meine Pause wird verlĂ€ngert. Erst mal bis nĂ€chste Woche Mittwoch, dann ist mein behandelnder Onkologe wieder aus dem Urlaub zurĂŒck. Lt dem Arzt bin heute werde ich wohl auch auf eine niedrigere Dosis umgestellt. Damit ich meine einwöchige Pause besser halten kann, und die LebensqualitĂ€t nicht zu sehr leidert.

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich da gesessen hab mit TrĂ€nen in den Augen.

1. weil meine Therapie ins Stocken gerÀt,

2. weil ich mit einer niedrigeren Dosis weiter machen soll.

Ich möchte immer 100% geben.

Aber der Arzt hat mir alles erklÀrt und ich verstehe was besser ist. Also gewöhne ich mich besser an den Gedanken.

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Auf dem Weg zum Arzt hatte ich einen seltsamen Gedanken, gepaart mit Angst. Ich habe ĂŒber das Alter meiner Mama nachgedacht, wie lange sie noch bei uns sein wird. Vielleicht noch 10 Jahre oder mehr. Ihre Mama und deren Schwester wurden beide ĂŒber 90 Jahre. Ein stolzes Alter.

Und plötzlich kam der Gedanke auf, „wer weiß, ob ich dann noch da bin. Ob ich die 10 Jahre ĂŒberhaupt schaffe.“

Und in dem Moment hatte ich wahnsinnige Angst, dass ich vor meiner Mama gehen könnte, Angst, dass ich das alles nicht schaffe. 😔 Diese Angst habe ich fĂŒr ein paar Minuten zugelassen. Und dann wieder weitergeschoben. Ich möchte nicht, dass sie mich beherrscht. Aber ignorieren kann ich sie auch nicht. #dieangstwohntinne. Die Kunst ist es, SIE zu beherrschen.

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Und dann kam diese Nachricht vom Arzt. Irgendwie setzte sich das Puzzleteil đŸ§© zusammen. Aber jetzt geht’s mir wieder gut. Ich war danach bei meiner Tochter und meinem Enkel. Die beiden haben mir durch den Tag geholfen.

Aber es ist schon merkwĂŒrdig, wie sich alles fĂŒgt. Und egal, wieviel Angst ich habe oder wie oft ich sie zulasse oder nicht. Es kommt eh alles so, wie es kommen muss. Ich kann daran nichts Ă€ndern. Das einzige was ich machen kann, ist mein Leben so zu leben, wie es sich fĂŒr mich/ uns richtig anfĂŒhlt. Dass wir das machen, wozu wir Lust haben. Jetzt und hier! Nicht spĂ€ter. Genau jetzt!!!

Lebt jetzt ihr Lieben.

#gebtachtaufeuch

Eure Mary đŸŒč

4 Gedanken zu „Angst…

  1. DrĂŒck Dich! Eine wichtige Lektion, die ich in den letzten Monaten gemacht habe: Ich habe keine Ahnung, was morgen sein wird, aber ich weiß, das der Moment gerade schön ist.
    Trotzdem verstehe ich auch nur zu gut, dass jede schlechte Nachricht erst einmal den Blick wieder auf das Morgen zieht und es manchmal schwer ist, wieder das Positive des Momentes zu sehen, in dem man gerade ist. Genieße das, was Dir gut tut! Liebe GrĂŒĂŸe 💕

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