Brustkrebs ·Mein Tagebuch

Jahrestag…

Hallo ihr Lieben 💞

Gute zwei Wochen ist mein letzter Blog jetzt her. Aber heute möchte ich euch wieder schreiben was mir gerade so durch den Kopf geht.

Heute vor zwei Jahren habe ich meinen Knoten in der Brust ertastet. Es jÀhrt sich tatsÀchlich schon wieder. Ich finde es erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.

Aber ich bin auch dankbar… Dankbar dafĂŒr, dass alles so gut lief. Dankbar, dass die Chemo so gut geholfen hat. Dankbar, dass die OPs so gut verliefen. Dankbar, dass ich keine Metastasen habe. Dankbar, dass ich gesund bin und weiter leben darf. Dankbar, dass ich das Leben mit all meinen lieben Menschen im mich herum genießen darf.

Und das ist nicht selbstverstĂ€ndlich… Krebs, egal welcher Art, ist nun mal ein Arschloch!!! Krebs ist in den meisten FĂ€llen tödlich.

An Brustkrebs sterben immer noch zu viele Menschen. Wenn man ihn zu spĂ€t erkennt, ist er tödlich. Ich hatte GlĂŒck. GlĂŒck, ihn frĂŒh genug zu ertasten und mit der Behandlung zu beginnen. FrĂŒh genug um ihm einen Arschtritt zu verpassen.

Ich möchte alle Frauen da draußen bitten, mehr auf sich zu achten. Tastet euch ab. Unter der Dusche, oder liegend, oder einfach mal zwischendurch. Es ist so wichtig. FrĂŒherkennung ist das A und O!!!

Das sind heute meine Gedanken. Gedanken an den heutigen Tag vor zwei Jahren. Dieser Tag verĂ€nderte mein Leben schlagartig. Alles wurde anders. Auch das Leben nach der Erkrankung ist ein anderes, als vorher. Teils gut, teils nicht so gut. Gut in dem Sinne, dass ich das Leben auf eine ganz andere Art genießen kann. Ich schĂ€tze das Leben viel mehr als vorher… Bin dankbarer fĂŒr alles, nehme nichts mehr als selbstverstĂ€ndlich hin…

Und dann sind dann die Momente, in denen ich merke, dass mein Körper auch ein anderer geworden ist. Die Wehwehchen, die Knochenschmerzen, die Konzentration bei der Arbeit, alles hat sich verÀndert. Es fÀllt mir schwer, gewisse Dinge im Alltag zu erledigen. Sei es auf der Arbeit oder zu Hause. Ich mach vieles im Schneckentempo. Oder ich kann nicht mehr so lange an einer Sache dran bleiben. Dann ist die Konzentration einfach weg und ich muss mich ausruhen.

Aber das ist alles nicht so schlimm. So lange ich dabei gesund bin. Denn alles andere lĂ€sst sich regeln. Auf der Arbeit und zuhause. Ich bin dankbar fĂŒr meinen guten Chef und meine weltbeste Kollegin. Die stehen beide hinter mir und das ist ein verdammt gutes GefĂŒhl. DafĂŒr bin ich mehr als dankbar!!!

Zuhause kann ich immer auf meine Familie zĂ€hlen. Auch das ist nicht selbstverstĂ€ndlich. Und auch dafĂŒr bin ich mehr als dankbar!!!

Genießt das Leben in vollen ZĂŒgen. Wir haben alle und das eine…

„All we have is now“ @kimspiriert

Eure Mary đŸŒč

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